Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Ingolstadt-Eichstätt e.V.

Historie


              Maria Juchacz

Die Geschichte der Arbeiterwohlfahrt Über 90 Jahre ist die Arbeiterwohlfahrt nun alt. Gegründet wurde sie 1919 nach dem Ersten Weltkrieg von Marie Juchacz, der engagierten SPD-Reichstagsabgeordneten. Sie wollte mit der Errichtung einer Wohlfahrtsorganisation, die neben der Fürsorge auch einen Anspruch auf Gerechtigkeit vertrat, dem Massenelend der Verarmung unzähliger Menschen entgegen treten. Bis dahin hatte es nur kirchliche, kommunale und private Wohltätigkeit gegeben, die Almosen verteilte. Juchacz verfolgte von Anfang an das Ziel, die Not von Menschen durch Einflussnahme auf die staatliche und kommunale Fürsorgepolitik zu lindern. In Ingolstadt wurde die Arbeiterwohlfahrt 1921 tätig, hauptsächlich durch rührige Sozialdemokratinnen, die Mittagstische, preiswerte



          Nähstube um 1920

Volksküchen, Näh- und Flickstuben für die von Hunger und Inflation betroffene Arbeiterschaft einrichteten. Schon damals organisierten sie unter anderem Ferienverschickungen und Wanderungen für kranke und unterernährte Kinder


Während der Nazizeit war die AWO verboten.